Presse


Seminarbericht 2019

Quelle: fassadentechnik 1/2020


Seminarbericht 2019

Quelle: Fassade 6/2019


Quelle: fassadentechnik 1/2020


Seminarbericht 2021

Quelle: fassadentechnik 1/2022


Neue Räumlichkeiten für die VFT-Geschäftsstelle

Quelle: Gebäudehülle 03.2022


Seminarbericht 2018

Quelle: fassadentechnik 6/2018


Der VFT Verband für Fassadentechnik e.V. hat im Herbst letzten Jahres nach längerer Vorbereitung und Beratung sein Leistungsbild für Werk- und Montage planung im Metall- und Fassadenbau vorgelegt. Fassadentechnik-Autor Dr. Rainer Koch erläutert die Zusammenhänge für dieses neue Regelwerk. 

Sinn und Zweck des Leistungsbildes ist es, die für den anspruchsvollen Fassadenbau erforderliche Werk- und Montageplanung besser ein- und abzugrenzen. Darüber hinaus sollen dem Aufwand und den hohen technischen Anforderungen entsprechende Honorierungsvorschläge für diese Detailplanungsarbeiten unterbreitet werden. Ausgangslage und Situation Das Leistungsbild des VFT grenzt sich zum einen ab von den HOAI-Leistungen, die für den Fassadenbau relevant werden können, wie auch vom AHO-Heft Nr. 28 (Fachingenieurleistungen für Fassadentechnik), in dem ein Leistungskatalog sogenannter „Besonderer Leistungen“ erarbeitet wurde. Die HOAI enthält, obwohl dies von der Bedeutung her zu fordern wäre, kein eigenes Leistungsbild für die Fassadenplanung. Von der Fassadenplanung in Teilbereichen tangiert sind beispielsweise die Architektur, die Tragwerksplanung, die Technische Ausrüstung sowie die Bauphysik (Wärme- und Schallschutz). Das AHO-Heft Nr. 28 hat hier Lücken in der HOAI geschlossen und wichtige Leistungsbereiche verknüpft. Das Leistungsbild des VFT führt diese Vorgaben in weiteren Detaillierungsgraden fort in der Werk- und Montageplanung des Metall- und Fassadenbauers im Hinblick auf Ergänzungen und Klarstellungen zur DIN 18360 (Metallbau) sowie DIN 18351 und DIN 18516 (Vorgehängte hinterlüftete Fassaden). Der Leistungskatalog zur Werk- und Montageplanung Das Leistungsbild enthält für den Fassadenbauer beziehungsweise dessen Planer im Bereich der Werk- und Montageplanung folgende Kernleistungen:

  • Freigabeplanung/Detailplanung
  • Werkstattplanung/Fertigungsplanung
  • Montageplanung
  • Materialmassenermittlung
  • Stücklisten
  • Zuschnittslisten
  • Materialbestellzeichnungen

Im Rahmen dieser Detaillierungen hat der Fassadenbauer/ -planer die Vorgaben der Entwurfs- und Ausführungsplanung zu berücksichtigen und – was zur Vermeidung von Mängeln und Nachtrags-situationen sehr wichtig ist – die Planungsvorgaben zu prüfen und gegebenenfalls Bedenken gegenüber dem Bauherrn anzumelden (§ 3 Abs. 3 VOB/B). Entsprechendes gilt im Hinblick auf Vorleistungen anderer Gewerke (§ 4 Abs. 3 VOB/B) oder etwaiger Anordnungen von Auftraggeberseite (§ 4 Abs. 1 Nr. 4 VOB/B). Der Bauherr und seine Funktionsträ- ger im Planungsbereich werden durch die weitergehende Werk- und Montageplanung in die Lage versetzt, etwaige Defi zite im Hinblick auf Sicherheit, Konstruktions- und Funktionsanforderungen sowie gestalterische Vorgaben zu prüfen und abzugleichen. Das Prüfen der Werk- und Montageplanung ist nach den Vorgaben der HOAI 2013 in der Architektur und Technischen Ausrüstung nunmehr Grundleistung in der Leistungsphase 5 geworden, so dass ein wechselseitiges Koordinieren und Prüfen sowohl im Planungs- wie auch im Ausführungsbereich zur Vermeidung von Defiziten führen soll.

Honorierung der Werk- und Montageplanung:

Da nur die HOAI für die dort geregelten Grundleistungen sogenanntes zwingendes Preisrecht enthält, können außerhalb der gesetzlichen Vorgaben nur Vorschläge zu einer angemessenen Honorierung aufgrund von Erfahrungswerten aus der Praxis unterbreitet werden. Die Vertragsparteien sollten die Höhe der Vergü- tung möglichst vorab schriftlich fi xieren. Rechtlicher Ansatzpunkt für eine Angemessenheitsprüfung bei fehlender vertraglicher Vereinbarung ist der § 632 BGB, der von einer angemessenen ortsüblichen Vergütung ausgeht. Diese zu ermitteln, ist bei gerichtlichen Auseinandersetzungen regelmäßig Sachverständigen durch Heranziehung von Erfahrungswerten vorbehalten. Hier schließt sich also der Kreis. Denn: je häufi ger die Honorierungsvorschläge, die im Leistungsbild des VFT unterbreitet werden, in der Praxis Verwendung fi nden, umso eher kann man diese im Sinne einer gewissen Üblichkeit auch als belastbare Grundlage gemäß § 632 BGB bei rechtlichen Auseinandersetzungen heranziehen.

Fazit: Wo der Gesetzgeber – gewollt oder nicht – Freiräume lässt, haben Praktiker die Möglichkeit, Hilfestellungen durch „technisches Know-how“ und Erfahrungswerte zu geben. In diesem Sinne ist das Leistungsbild des VFT für die Werk- und Montageplanung im Metall- und Fassadenbau zu verstehen. Für die Leistungsfestlegung und die Honorarfindung stellt das Leistungsbild also auch eine wichtige Checkliste dar, um offene Fragen zu klären und Streitigkeiten zu vermeiden. Rechtsanwalt Dr. Rainer Koch Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht.

Quelle: Fassade 6 / 2013

Pressemittteilung zur Werk- und Montageplanung im Metall- und Fassadenbau

 


VFT Herbstseminar

Premiere beim VFT: Erstmals war das traditionelle Herbstseminar ausgebucht. Interessenten mussten sich auf einer Warteliste eintragen. Dieser Erfolg ist Ergebnis der nachhaltigen Feinjustierung bei Konzept und Themen.

„Schallschutz, Brandschutz, Bodenanschlüsse", so lautete der diesjährige zweite Tei  der Veranstaltungsreihe Fassadentechnik in der Praxis des Verbandes für Fassadentechnik VFT. Ein zunächst unspektakulärer aber präziser Titel für eine Fachveranstaltung.

Geballte Fachtechnik in dreizehn Vorträgen
Hugo Philipp, 1 Vorsitzender des VFT, hat aber mit dem Thema Praxis den Nerv der Branche getroffen. Dieses Mal war das Seminar überbucht, eine Warteliste musste geführt werden. Zudem nutzten Studenten der Fachschulen und Fachhochschulen in Vilshofen und Mosbach die kompakte Informationsvermittlung und den Kontakt zur Branche für einen ersten Einblick in das bevorstehende Berufsleben. Eröffnet wurde das Seminar mit dem Vortrag von Rechtsanwalt Dr. Rainer Koch, der die aktuelle Veröffentlichung des Verbandes „Fachingenieurleistungen für die Werk- und Montageplanung im Metall- und Fassadenbau" detailliert erläuterte. Die Fallstricke bei der Leistungsbeschreibung und die Hilfestellung durch die neue Richtlinie, die allen Seminarteilnehmern kostenlos mit den Seminarunterlagen erhielten, machte Dr. Rainer Koch an praxisnahen Beispielen deutlich. Dann ging es mit geballter Fachtechnik weiter. Hervorzuheben unter den insgesamt dreizehn, meist dreiviertelstündigen Vorträgen sind:

  • der Beitrag von Matthias Zöller vom Aachener Institut für Bauschadensforschung zum Thema Bodenanschlüsse
  • die beiden Vorträge von Branchen-Urgestein Dr.-lng. Harald Schulz zu den Themen Beheizte Fassade und Luftschalldämmung
  • das Bauphysik-Referat von Prof. Dr. Frank U. Vogdt zu Wärme- und Schallschutz
  • der Vortrag von Prof. Michael Lange zur praxisorientiert Umsetzung von Bodenanschlüssen.

 

Das VFT Herbstseminar hat sich mit dieser Veranstaltung endgültig als Epizentrum der Branche etabliert. Zumal das für Anfang Dezember geplante Fassadenseminar des VDI in Köln abgesagt werden musste. Die Mischung aus Fachinformation und Netzwerken, die Verbindung von Forschung und Industrie, die Einbindung des Branchen-Nachwuchses gepaart mit der herzlichen, kollegialen Atmosphäre an bei den Seminarten verbindet das VFT- Seminar zu einem Mix, der die Planerkollegen anspricht. Man darf also auf die nächsten Veranstaltungen gespannt sein. Zumal das Seminar am 19. und 20. November 2015 nicht mehr in Kassel, sondern in Wiesbaden Niedernhausen stattfinden wird.

Martin Jung

 

  

Das erstmals ausgebuchte VFT Herbstseminar platzte aus allen Nähten. Vorstand mit Referenten: Andreas Weber, Thomas Schack, Frank Greiner, Prof. Dr. Frank U. Vogdt, Dr. Harald Schulz, Hugo Philipp, Stefan Heim, Dirk Risse [v.l.n.r.]. Studenten der staatlichen Fachschule für Bau- und Glasbautechnik, Vilshofen mit dem Vorstand des VFT. Studenten der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mosbach mit dem Vorstand des VFT und Frau Prof. Dr.-Ing. Isabelle Simons, Studiengangsleiterin Fassadentechnik

 

Quelle: fassadentechnik 6 / 2014 Cubus Medienverlag

Seminarbericht 2014 - fassadentechnik zum Download


 

Bild zeigt von links:
Hugo Philipp - 1. VFT Vorsitzender, Harald Schmidt - Geschäftsstelle Polizeiliche Kriminalprävention, Sascha Scheller - LKA Niedersachsen, Thomas Schack - 2. VFT Vorsitzender

VFT - Verband für Fassadentechnik e.V. Frankfurt / Main Unabhängige Fachplaner für Fenster, Türen und Fassaden kooperiert in Sachen Einbruchschutz mit der Polizei

 

Nach jahrelangem Rückgang steigt die Zahl der Wohnungseinbrüche bundesweit seit 2009 wieder an und lag im Jahr 2012 laut Polizeilicher Kriminalstatistik bei rund 144.000 Fällen. Eingebrochen wurde meist über leicht erreichbare Fenster und Wohnungs- bzw. Fenstertüren, wobei die Täter einen Schaden von über 400 Millionen Euro verursachten. Dabei wird die Mehrzahl aller Einbrüche nicht von „Profis“ verübt, sondern von Gelegenheitstätern, die beispielsweise mit einfachem Hebelwerkzeug schlecht gesicherte Türen oder Fenster aufbrechen. Mit ihrer bundesweiten Öffentlichkeitskampagne KEINBRUCH sensibilisiert die Polizei die Bevölkerung daher gemeinsam mit Kooperationspartnern aus der Versicherungswirtschaft, den Industrieverbänden und Errichterfirmen für eine wirksame Einbruchsprävention.

Auch der VFT, Fachverband unabhängiger Fachplaner für Fenster, Türen und Fassaden wird sich als Partner an der Kampagne beteiligen. Bei einem Treffen vereinbarten jetzt der 1. Vorsitzende des VFT, Hugo Philipp, und Kriminaloberrat Harald Schmidt, Geschäftsführer der Zentralen Geschäftsstelle des Programms Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes, eine dauerhafte kooperative Zusammenarbeit, bei der die Fachkenntnisse beider Seiten mit einfließen sollen. Darüber hinaus ist auch eine Zusammenarbeit bei dem jährlich stattfindenden VFT-Seminar geplant, das in diesem Jahr am 20. und 21. November in Kassel stattfindet.

Informationen der Partner finden Sie jeweils unter http://k-einbruch.de und www.v-f-t.de 

Quelle: Fasssade 2 / 2014

Prressebericht zum Treffen mit der Polizei

 


Bereits zum 20. Mal hat der Verband für Fassadentechnik (VFT) am 21. / 22. November zum Jahresseminar eingeladen. 165 Fassadenexperten aus Ingenieurbüros und Unternehmen erlebten in Kassel ein interessantes Fachprogramm unter dem Titel „Fassadentechnik in der Praxis“.

Schon in den einführenden Worten wies Hugo Philipp (1. VFT-Vorsitzender) vor dem Hintergrund des Seminar Jubiläums auf die Wichtigkeit der Weiterbildung hin. Das Seminar solle für die immer weiter steigenden Anforderungen an die Fassadenplanung wertvolle Impulse für die Praxis geben und auch den gestandenen Fassadenprofis immer wieder neue Anregungen bringen. Zum Start beschäftigte sich Rechtsanwalt Dr. Rainer Koch mit den Veränderungen, welche die neue HOAI für die Branche mit sich bringt. Neben der Erhöhung der Honorare für die Fassadenplanung sprach der Anwalt unter anderem auch die Bedeutung des neuen AHO Hefts Nr. 28 an. Dazu gab es wertvolle Tipps zur richtigen Vertragsgestaltung. Dipl.-Ing. Lars Anders von der Priedemann Fassadenberatung GmbH sprach zum Thema „Planungswerkzeuge in der Fassadentechnik“ und zeigte dabei anhand anschaulicher Projekte auf, wie die unterschiedlichen am Markt verfügbaren Software-Lösungen die Fassadenplanung unterstützen und visualisieren können bzw. mittlerweile eigentlich schon fast unentbehrlich auf dem Weg von der ersten Skizze bis zum fertigen Montageplan sind. Während Michael Müller (ifo Institut für Oberflächentechnik) danach Wissenswertes zur neuen DIN EN 1090 – Ausführung von Stahl und Aluminium-Tragwerken berichtete, stellte Hans-Dieter Wahl (Gütegemeinschaft für Metallfassadensanierung) eindrucksvolle Beispiele schlecht oder falsch geplanter Sanierungen von Metallfassaden vor. Am Nachmittag referierte unter anderem noch Ralf Niemann (Montanstahl GmbH) über die Produktionstechniken und Einsatzmöglichkeiten von Stahl in Fassadenkonstruktionen. Besonders in Kombination mit großflächigen Glaselementen sei Stahl auch aufgrund seiner hohen Tragfähigkeit eine sehr gute Gestaltungsoption, so Ralf Niemann. Am zweiten Tagungstag berichtete unter anderem noch Dipl.-Ing. (FH) Erwin Schöffendt von der Hilti Deutschland AG über das sichere Verschließen von Fugen zwischen Baukörper und Vorhangfassaden. Dipl.-Ing. Hans.-H. Zimmermann sprach den Umgang mit Bauschäden im Metallbau aus der Sicht des Sachverständigen an und zeigte anschauliche Projekt-Beispiele aus der Praxis. Das nächste VFT Seminar findet am 20./21. November 2014 statt – wieder in Kassel. Thematische Schwerpunkte werden dann Brandschutz, Schallschutz und Bodenanschlüsse sein. 

Eine Bildergalerie zur Veranstaltung gibt es auf www.die-fassade.de